Das Verhältnis von Kirche und gesellschaftlichem Miteinander spiegelt sich auch in der Geschichte Gartrops wieder. Jeder, der in einer christlichen Umgebung aufgewachsen ist und einen Blick auf die Geschichte der institutionellen Kirchen wirft, hat in seinem Leben schon kopfschüttelnd vor dem gestanden, was Menschen als “Vertreter Gottes” so zustande bringen.
Macht, Einfluss, Übergriffe, Bevormundung, Scheinheiligkeit sowie der Anspruch auf “die Wahrheit” gegenüber anderen Religionen stehen dem Bedürfnis der Menschen nach Moral, Ethik und auch Spiritualität gegenüber. Dazu kommt die Intoleranz gegenüber Menschen, die sich von der institutionellen Kirche abgewendet haben: “Wer aus der Kirche ausgetreten ist, soll auch unsere Gotteshäuser nicht nutzen” (Superintendent Duscha, 2008). Leere Kirchen und rapide sinkende Kirchensteuereinnahmen, vielleicht noch Pflichtbesuche zu Weihnachten, Eventgottesdienste in Fußballstadien sind die zu beobachtende Realität.
Lesen Sie in der folgenden PDF-Datei wie sich das Verhältnis “Mensch und Kirche” in Gartrop in den vergangenen 350 Jahren entwickelt hat.
Gott und Gartrop – Die Geschichte institutioneller kirchlicher Gabenkämpfe (PDF)
“Hier wird nicht getraut.” (Duscha-Position)-NRZ.08.04.11 “Interpretation statt Konfrontation” (Position Dr. Blumrath) – NRZ.16.04.11 “Interpretation statt Konfrontation” – Gutachten der Evangelischen Landeskirche vom 30.06.2010
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